Mixing Senses - der Podcast zum Kunstprojekt vi · son

Mixing Senses - der Podcast zum Kunstprojekt vi · son

Warum sind Kunstvereine wichtig?

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Wusstet ihr, dass Kunstvereine Kulturerbe sind, und zwar sogenanntes Immaterielles Kulturerbe? Die Auszeichnung “Immaterielles Kulturerbe” verleiht die UNESCO und unterstreicht damit die Bedeutung von kulturellen Instiutionen und Traditionen. Kunstvereine ermöglichen flächendeckend und niedrigschwellig kulturelle Teilhabe durch ehrenamtliche Kunstvermittlung. Sie sind nach dieser Auffassung wichtige Akteure für den zeitgenössischen Kunstdiskurs und auch die Demokratie. Grund genug, sich das einmal genauer anzuschauen: Was macht Kunstvereine so wichtig und wie sieht man das am konkreten ehrenamtlichen Engagement eines Kunstvereins? Wie hat sich die Pandemie auf diese Arbeit ausgewirkt, was hat sich vielleicht verändert? In unserem Podcast wollen wir diese Fragen aus einer praktischen Perspektive beleuchten.

Für unser Digitalkunstprojekt arbeiten wir mit dem Kunstverein Hockenheim zusammen. In dieser Episode spricht Benjamin mit Clemens, dem 1. Vorsitzenden. Sie sprechen über die Arbeit des Kunstvereins und die vielen Projekte, die in der Vergangenheit, aktuell und auch in Zukunft durchgeführt werden. Wie kam es eigentlich zur Zusammenarbeit und welche Bedeutung hat Digital- und Medienkunst für Kunstvereine in einer Kreisstadt wie Hockenheim? Wie läuft die Zusammenarbeit im Kunstverein, was sind die Pläne, aber auch Herausforderungen, vor denen die Aktiven stehen? Wie bleibt man für alle Bürger:innen und Generationen relevant, wie spricht man insbesondere junge Leute an? Und was motiviert Menschen wie Clemens, sich für die Kunst und die kulturelle Teilhabe in ihrer Region einzusetzen?

Wie nehmen wir Musik wahr?

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Wo Musik ist, da ist auch Emotion, oder?

Christiane ist Psychologin und Podcasterin. Sie hat mit Benjamin darüber gesprochen, dass Musik und Emotion scheinbar untrennbar miteinander verbunden sind. Und sie ergründen, wie unsere Musikwahrnehmung funktioniert, wie wir auf Musik reagieren, Emotionen, Gefühle haben, etwas spüren beim Musikhören. Aber auch Musik gezielt nutzen um eine Stimmung hervorzurufen oder eine bestehende Gemütslage zu regulieren.

Warum interessiert sich Psychologie für Musik und andere kulturelle Phänomene? Was kann Psychologie zu Musik, Musikwahrnehmung und Musikerleben sagen? Wie wird aus der Schallwelle ein Eindruck und was beeinflusst, wie ich dann damit umgehe? Christiane führt durch faszinierenden Parcours durch unseren Wahrnehmungsapparat, wo Signale zerlegt und wieder zusammengesetzt werden. Zum Schluss geht es dann um wunderbare Uneindeutigkeiten und die Ambivalenzen, die Musik transportiert und die Reaktionen mitunter verstärken können.

Was es mit Cryptokunst und CleanNFT auf sich hat

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Kunstwerke auf der Blockchain: NFT sind digitale Items, die einem tatsächlich gehören. So ungefähr lässt sich das Phänomen NFT-Kunst definieren; und gleichzeitig seine inneren Widersprüche aufzeigen: Als Technologie, die Echtheit und Herkunft von digitalen Dateien nachweisen kann, schütteln NFTs die Kunstwelt gerade ganz schön durcheinander. Neben faszinierenden und verblüffenden Gegebenheiten, die damit einher gehen, ist ein Themenfeld ganz besonders relevant: der ökologische Fußabdruck von NFTs.

Das Problem in einem Satz: Der NFT-Hype frisst wahrscheinlich in unbekannter aber doch nicht irrelevanter Höhe CO2-Budget. Diese Erkenntnis wird öffentlich schon breit diskutiert, neben anderen, wichtigen Kritikpunkten, aber auch Wünschen und Hoffnungen, die mit der NFT-Technologie verbunden werden. Welches Problem lösen NFTs? Wer macht NFT-Kunst, wo finde ich sie? Was führt zum hohen Energieverbrauch? Warum kann man darüber nur Schätzungen anstellen? Etwas unter dem Radar arbeitet die CleanNFT-Community an Gegenentwürfen zum “klassischen” NFT-System.

In dieser Podcast-Episode wollen wir die Diskussion aufbereiten, Begriffe und Sachverhalte klären und für Menschen öffnen, die dem Thema bisher nur oberflächlich begegnet sind. Insbesondere legen wir einen Schwerpunkt auf CleanNFT sowie die OpenSource-Plattform hic et nunc und versuchen zu erörtern, was dahintersteckt, was die Vorteile sind und warum es sich lohnt hier dran zu bleiben. Zum Schluss ordnen wir die neuen Möglichkeiten rund um NFT für uns selbst ein und fragen uns, wie wir NFT als Kunstprojekt kreativ und mit gutem Gewissen verarbeiten könnten.

Was fasziniert uns an digitaler Kunst?

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Es ist eindeutig, dass Kunst und Kultur auch auf unseren digitalen Endgeräten Platz haben. Nur welchen? Dieser Frage nähern wir uns im Gespräch mit Kulturbloggerin Amanda.

Wie bringt man einem Computer bei Emotionen zu hören?

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Roman ist Datenwissenschaflter und er abeitet an einer künstlichen Intelligenz, die Musik analysieren kann. Neben der Erkennung von Genre und Tonart wird auch eine Stimmungsanalyse angeboten: die KI ist darauf trainiert sekundengenau zu bestimmen, welche Gemütslagen ein Song hervorrufen wird. Wie bringt man einem Computer bei, Gefühle zu identifizieren? In dieser Episode unterhält sich Benjamin mit Roman über neuronale Netzwerke und maschinelle Mustererkennung. Denn die Muster, die Musik zeichnet, sagen etwas darüber aus, wie sie wirkt. Um diese Eigenschaften erkennbar zu machen, nutzen Roman und seine Kolleg:innen auch visuelle Repräsentationen von Musik. Kann man mit digitalen Mitteln Musik all ihre “Geheimnisse” entlocken? Und: Was macht das mit den eigenen Hörgewohnheiten, wenn man es gewohnt ist Musik analytisch und quantifiziert zu betrachten?

Wie ist es, Musik zu sehen?

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Für Maren können Klänge eine Farbe, eine Form und sogar eine Oberflächenstruktur haben. Denn Maren ist Synästhetin. Das bedeutet, dass in ihrer Wahrnehmung Bereiche auf besondere Art und Weise miteinander verknüpft sind. Dadurch entstehen überraschende Wahrnehmungskombinationen. Ungefähr 4% der deutschen Bevölkerung weisen mindestens eine Form der Synästhesie auf, die unterschiedlich intensiv sein können. Maren und Benjamin sprechen über das Musikmachen mit Synästhesie und über Marens Alltag. Außerdem diskutieren Sie Hintergrundinformationen zum Thema Synästhesie und schauen sich an, was der Animationsfilm Ratatouille mit dem ganzen Phänomen zu tun hat.

Die digitale Ausstellung vi · son setzt sich mit multisensorischen Wahrnehmungsweisen von Musik sowie ihrer sinnlichen und emotionalen Qualitäten auseinander. Das Projekt möchte hierzu kreative Möglichkeiten, Musik zu visualisieren, erkunden. Die interaktive Ausstellung lässt sich im Web unter www.mixing-senses.art besuchen.

Dieser Podcast wird unterstützt von Cyanite

Können wir Musik sehen - Einladung zur digitalen Ausstellung

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Können wir Musik sehen? Das Projektteam von vi · son diskutiert kurz vor dem Start der Ausstellung und es geht um Taktarten, interaktive Mitmach-Ideen und Geburtstagsparties. Wir laden euch ein mitzudenken und mitzumachen. Denn: Unsere digitale Ausstellung ist live ab dem 22.11. unter www.mixing-senses.art, sie ist kostenlos und interaktiv. Was es damit auf sich hat erklären wir euch in dieser Episode. Freut euch auch auf jede Menge Musik - die Folge endet mit dem Track "Patterns" von KALANGU.

vi·son - mixing senses

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vi • son - mixing senses ist ein Digitalkunstprojekt. Ab dem 22. November 2020 setzen wir uns im Rahmen einer digitalen Ausstellung unter www.mixing-senses.art mit multisensorischer Wahrnehmung von Musik im digitalen Zeitalter auseinander - also mit der Frage, welche sinnlichen Qualität Musik hat und wie digitale Technik sie sichtbar machen kann. In diesr Nullfolge laden wir euch herzlich ein, die Ausstellung zu "besuchen" und wir beschreiben, was wir mit dem Podcast vor haben.

Über diesen Podcast

vi · son ist eine audioreaktive Digitalkunst-Performance. Das Projekt setzt sich mit multisensorischer Wahrnehmung von Musik im digitalen Zeitalter auseinander - also mit der Frage, welche sinnliche Qualität Musik hat und wie digitale Technik sie sichtbar machen kann. Dabei liegt der Fokus auf der Visualisierung von Musik. Dieser Podcast begleitet unsere digitale Ausstellung und wirft Schlaglichter auf einzelne inhaltliche Gesichtspunkte. In jeder Episode tauschen wir uns mit Fachleuten, interessanten Personen oder im Projektteam zu einem Thema aus.

von und mit Benjamin Doubali

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